Kurden

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Von den Fehlern der USA lernen...

...sollten endlich die nationalistischen Betonköpfe in der Türkei. Und das geschieht vielleicht auch. Aber vielleicht ist es lediglich Zweckoptimismus des Korrespondenten:

"Auch wenn das Militär mit dem Parlamentsbeschluss für seine grenzüberschreitenden Aktionen politische Rückendeckung bekommen hat, scheint die Zahl derjenigen zu wachsen, die sagen, dass auch die zweitgrößte Nato-Armee gegen eine Truppe aus Guerilla-Kämpfern nur bedingt erfolgreich sein kann, weshalb nun andere Lösungswege dringen geboten seien." -> Türkische Armee kann weiterhin im Nordirak operieren 08.10.2008

Ein Drittel des Staatsvolkes in Schach zu halten, bindet ungeheuer viele Kräfte. Es wäre sehr viel sinnvoller -- schon rein wirtschaftlich gesehen --, die Menschenrechte der Kurden zu achten und die Region zu entwickeln, statt immer mehr Mittel in die Vernichtung von Land und Leuten zu stecken...

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Wie die Faust aufs Auge...

... passte der jüngste Angriff der PKK. Rechtzeitig vor der Debatte im türkischen Parlament, in der es darum gehen wird, den Freibrief für die türkische Armee zu verlängern, gab es eine ausreichende Anzahl Toter bei einer PKK-Attacke. Klingt irgendwie bestellt. Und wäre auch nicht das erste Mal, dass der Tiefe Staat ein "notwendiges" Attentat gleich selbst ausführt...

Türkei entscheidet über weitere Luftangriffe im Nordirak 08.10.2008

"Die Erlaubnis, Ziele der kurdischen Untergrundkämpfer im Nordirak zu beschießen, hatte das türkische Parlament im vergangenen Herbst erteilt, nachdem im Jahr 2007 mehr als 150 Personen durch Anschläge der Terrororganisation auf türkischem Boden ums Leben gekommen waren. Das Mandat gilt für ein Jahr und endet am 17. Oktober. Während der schweren türkischen Angriffe auf PKK-Stützpunkte in den Wintermonate hatte die Armee die logistische Unterstützung der USA erhalten. [...]

Sollte das türkische Parlament -- wie erwartet -- das Nord-Irak-Mandat für die Armee verlängern, dürfte dies eine Stärkung der radikalen Kräfte auf beiden Seiten bedeuten. Denn die immer schwächer werdende PKK im Nordirak zieht ihre Existenzberechtigung einzig aus dem bewaffneten Kampf. Und die nationalistischen Kräfte in der Türkei suggerieren fälschlicher Weise, dass die sogenannte Kurdenfrage allein mit militärischen Mittel zu lösen sei."

Dienstag, 7. Oktober 2008

Offener Brief an den Ministerpräsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan

Gesellschaft für bedrohte Völker International:

Beginnen Sie mit europäischer Nationalitätenpolitik — Gleichberechtigung für kurdische Sprache und Kultur!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Neuer PKK-Angriff

Das hilft ja nun wirklich niemandem: Mehr als dreißig Tote bei Kampf um türkischen Grenzposten (04.10.2008)

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