Wie kommt der US-Konzern Healthways an deutsche Patientendaten?
... fragte Report Mainz am18.08.2008. Antwort: Durch die Krankenkasse, in diesem Fall die DAK. Diese meint, der Bundesdatenschutzbeauftragter wäre nicht zuständig, sondern das Bundesversicherungsamt! Und selbiges prüfe noch...
"Ein altes Wort kommt wieder neu in Mode: Datenschutz. Bis vor Kurzem hatte man den Eindruck das Thema sei passé, sei weggespült vom aufziehenden Internetzeitalter. Doch nun läuten sie immer öfter, die Alarmglocken. [...]
Vom Geschäftsführer von Healthways bekommen wir ein überraschendes Eingeständnis. Michael Klein, Geschäftsführer Healthways International GmbH:»Die DAK identifiziert potentielle Kandidaten und stellt diese Kandidaten zur Verfügung.«
Frage: Das heißt, die DAK übermittelt die Daten an Sie, und Sie kontaktieren dann die Leute? »Ja, genau. Wir bekommen von ihnen die Stammdaten, das sind die Adresse, der Name, wir bekommen von ihnen Krankenhausdaten, Arzneimitteldaten und die Diagnose.«
Frage: Sie haben die Daten, bevor jemand eingewilligt hat, dass er am Programm teilnimmt?»Definitiv!«"
"Ein altes Wort kommt wieder neu in Mode: Datenschutz. Bis vor Kurzem hatte man den Eindruck das Thema sei passé, sei weggespült vom aufziehenden Internetzeitalter. Doch nun läuten sie immer öfter, die Alarmglocken. [...]
Vom Geschäftsführer von Healthways bekommen wir ein überraschendes Eingeständnis. Michael Klein, Geschäftsführer Healthways International GmbH:»Die DAK identifiziert potentielle Kandidaten und stellt diese Kandidaten zur Verfügung.«
Frage: Das heißt, die DAK übermittelt die Daten an Sie, und Sie kontaktieren dann die Leute? »Ja, genau. Wir bekommen von ihnen die Stammdaten, das sind die Adresse, der Name, wir bekommen von ihnen Krankenhausdaten, Arzneimitteldaten und die Diagnose.«
Frage: Sie haben die Daten, bevor jemand eingewilligt hat, dass er am Programm teilnimmt?»Definitiv!«"
Guck in die Welt - 6. Okt, 11:16
