Dienstag, 7. Oktober 2008

Offener Brief an den Ministerpräsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan

Gesellschaft für bedrohte Völker International:

Beginnen Sie mit europäischer Nationalitätenpolitik — Gleichberechtigung für kurdische Sprache und Kultur!

Minister der Steuersparparadiese poltern

"[...] So machte der österreichische Finanzminister Wilhelm Molterer deutlich, dass seine Regierung wegen des deutschen Vorgehens Abflüsse von Spareinlagen nach Deutschland befürchte. Es könne "auf Dauer nicht sein, dass ein Land zu Lasten anderer agiert", sagte Molterer am Montagabend in Luxemburg. Auch der britische Finanzminister Alistair Darling warf der Bundesregierung indirekt einen Alleingang vor: "Im Lichte dessen, was am Wochenende passiert ist, ist es sehr wichtig, dass die EU-Staaten sehr viel enger zusammenarbeiten", sagte Darling laut einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur AP. EU-Beratungen über Finanzmarktkrise (07.10.2008)

Ob die Herren Minister das im Ernst meinen? Schön wär's! Österreich und die City of London (plus einiger Kanalinseln) gehören zu den Steuerfluchtlöchern, die ihren Nachbarn Unmengen Geld entziehen.

... weil wir in diesen Tagen Vertrauen brauchen

"Wir sagen euch, eure Einlagen sind sicher, weil wir in diesen Tagen Vertrauen brauchen", so Angela Merkel. Und, kann man der Bundeskanzlerin trauen? Klar:

»Im Prinzip kann der Staat Geld in beliebiger Summe drucken. Wenn die Sparer innerhalb kurzer Zeit vielen Banken die Türen einrennen, wären die Banken theoretisch unterfinanziert und der Staat könnte ihnen die Liquidität einfach zur Verfügung stellen. Problematisch wäre das erst, wenn die Leute das Geld tatsächlich ausgeben würden. Das würde die Inflation erheblich anheizen. Aber das werden sie kaum tun. Sie wollen das Geld erst einmal haben und horten. Deswegen ist so eine Garantie genau das Richtige. Sie signalisiert dem Kunden, dass er sein Geld ruhig abheben kann, wenn er es denn will. Das stiftet Vertrauen und trägt zur Stabilität bei.«

So der Wirtschaftswissenschaftler und Anlagenberater Max Otte im Gespräch mit tagesschau.de (06.10.2008).

Die Falschen abgehört?

Gerade wurde bekannt, dass der Telekom 17 Millionen Kunden-Datensätze "abhanden" kamen. Außer einem öffentlichen Grummeln wird das allerdings wohl keine Folgen haben.

Der T-Mobile-Aufsichtsrat wird nun aber doch tatsächlich mal irgendwie was machen. Eigentlich ist ein Aufsichtsrat dafür da, dem Vorstand auf die Finger zu schauen und riskante Manöver abzufangen. Die aktuelle Finanzkrise zeigt allerdings, dass Aufsichtsräte nur teuer bezahlte Kaffeekränzchen sind. Weltweit hatte kein Aufsuchtsrat eines Unternehmen auch nur geahnt, wie viele unsichere Posten sich in den Bilanzen der "beaufsichtigten" Konzerne verstecken.

Und nun das: Aufsichtsrat will rechtlich gegen Telekom vorgehen. Denn: "Die Mobilfunksparte T-Mobile sammelte über Jahre hinweg detaillierte Telefonrechnungen ihrer Aufsichtsräte. [...] Der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, konstatierte ein 'gewisses Maß an Schlamperei'."

Suche

 

Aktuelle Beiträge

Bewerbungen im Internet versteigert
Guck in die Welt - 19. Sep, 09:27
IWF trennt sich von 403 Tonnen Gold
Guck in die Welt - 19. Sep, 09:03
Starkes Elternhaus für 4,81 Euro?
Guck in die Welt - 18. Sep, 10:39
Waffenruhe zwischen Hamas und Israel?
Guck in die Welt - 15. Feb, 13:46

Status

Online seit 6465 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 19. Sep, 09:27

Archiv

Oktober 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
11
12
14
15
18
19
20
21
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Credits


Arbeits(losen)welt
arm und reich
Das kann doch nicht sein
Daten-NICHT-Schutz
dies und das
Finanzkrise
Georgien
Irak
Kurden
Naher und Mittlerer Osten
Rechtsextremismus
Zitate
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren